Der kleine Weihnachtsmarkt am Hanseplatz:  Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert**

Der kleine Weihnachtsmarkt am Hanseplatz: Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert**

Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert

Wenn in Bad Iburg die Lichter angehen, Zauber über den Hanseplatz zieht und das kleine nostalgische Karussell seine ersten Runden dreht, dann beginnt für viele Familien die vielleicht schönste Zeit des Jahres. Der kleine Weihnachtsmarkt – organisiert vom Historisches Iburg e.V. – lebt seit Jahrzehnten von diesem besonderen, fast dörflich-herzlichen Charme. Ein Ort, an dem Kinder lachen, Eltern zur Ruhe kommen und Nachbarn sich begegnen.
Doch hinter dieser scheinbaren Leichtigkeit steckt nicht selten viel Aufwand. Und manchmal stehen die Vereine vor ganz praktischen Hürden, die man von außen kaum wahrnimmt.

In diesem Jahr war es der Karussellpreis, der für Gesprächsstoff sorgte. Man hatten angekündigt, dass eine Fahrt 1,50 Euro kosten müsse– nicht viel, aber dennoch eine spürbare Erhöhung für Familien, die mit mehreren Kindern unterwegs sind. Und für viele ist genau das Karussell ein liebevoller Fixpunkt des Marktes, ein Symbol für den Zauber der Vorweihnachtszeit. Die Preisschilder waren schon gedruckt.

Als diese Information beim Vorstand des Bad Iburger Marketingvereins (BIM e.V.) ankam, wurde schnell klar, das darf nicht dazu führen, dass ein Stück Weihnachtszauber verloren geht.

Der BIM-Vorsitzende Tobias Kasimir reagierte unverzüglich. Innerhalb weniger Stunden bot er dem Historischen Iburg e.V. einen finanziellen Ausgleich an – nicht symbolisch, sondern so, dass er eine echte Wirkung entfaltet. Mit dem Ziel, den Preis für die Kinder stabil und familienfreundlich bei 1,- € zu halten.

Clemens Schnüpke, Vorsitzender des Historischen Iburg e.V., und Tobias Kasimir zeigten sich nach dem gemeinsamen Gespräch sichtlich erleichtert. Beide betonen, dass es ihnen nicht um Zahlen oder Formalitäten ging, sondern um etwas anderes:
Darum, dass der Charakter des kleinen Weihnachtsmarktes erhalten bleibt.

🎠 *„So ein Karussellbetrieb ist teuer“ – aber Weihnachtsfreude unbezahlbar

Natürlich sind die steigenden Kosten nicht von der Hand zu weisen. Energie, Personal, Transport, Versicherung, Wartung – ein Karussell zu betreiben ist heute deutlich teurer als noch vor einigen Jahren. „Es ist es oft ein Drahtseilakt, Tradition und Wirtschaftlichkeit auszubalancieren.“ so Schnüpke.

 

Für dieses Jahr bedeutet heißt es also, das Karussell bleibt bezahlbar. Die Kinder können weiter fahren. Der Weihnachtsmarkt behält seinen Charakter.
Und vielleicht braucht es genau solche Geschichten, um zu verstehen, was „Gemeinschaft“ wirklich heißt.

Bad Iburg Infos bleibt dran und begleitet den kleinen Weihnachtsmarkt auch in den kommenden Wochen – mit Berichten, Fotos und den Stimmen der Menschen, die diesen Ort zu dem machen, was er ist.

Doch genau hier zeigt sich, was Bad Iburg ausmacht, meint Kasimir: „Wenn es wichtig wird, stehen Vereine zusammen. Nicht im Wettbewerb, sondern im Schulterschluss – und mit Blick auf die Zukunft dieser Stadtgemeinschaft.“

Der Hintergrund dieser Entscheidung mag unscheinbar wirken, doch die Wirkung ist groß. Denn viele der kleinen Momente, die unsere Stadt liebenswert machen, existieren nur deshalb, weil Menschen Verantwortung übernehmen – nicht still und im Hintergrund, sondern ehrlich und gemeinschaftlich.

Das ist eine Zusammenarbeit, die Mut macht. Der schnelle Austausch und die sofortige Lösung zeigen, wie gut die Kooperation zwischen dem „Historisches Iburg e.V.“ und dem BIM e.V. funktioniert. Beide Vereine arbeiten – jeder auf seine Weise – daran, Bad Iburg lebendig zu halten. Und manchmal entsteht genau daraus etwas Besonderes:
eine Lösung, die allen gut tut.

Was wir in diesen Tagen in Bad Iburg erlebt haben, ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie stark eine Gemeinschaft sein kann, wenn Menschen nicht fragen: „Was habe ich davon?“, sondern: „Wie können wir das gemeinsam schaffen?“ Genau dieser Geist hat den Iburger Advent getragen – und macht ihn so bemerkenswert.

Ein Ort, der lebt, weil Menschen Verantwortung füreinander übernehmen.
Und eine Gemeinschaft, die mehr möglich macht, als jeder allein erreichen könnte.

Das ist – ganz ohne Rechnung – unbezahlbar.

Der kleine Weihnachtsmarkt am Hanseplatz:  Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert**

Der kleine Weihnachtsmarkt am Hanseplatz: Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert**

Wenn in Bad Iburg die Lichter angehen, Zauber über den Hanseplatz zieht und das kleine nostalgische Karussell seine ersten Runden dreht, dann beginnt für viele Familien die vielleicht schönste Zeit des Jahres. Der kleine Weihnachtsmarkt – organisiert vom Historisches Iburg e.V. – lebt seit Jahrzehnten von diesem besonderen, fast dörflich-herzlichen Charme.

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Bad Iburg startet in die Adventszeit – ein Gemeinschaftswerk, das berührt

Bad Iburg startet in die Adventszeit – ein Gemeinschaftswerk, das berührt

Wenn Bad Iburg in die Adventszeit geht, dann ist das mehr als ein Termin im Kalender. Es ist ein Zusammenrücken, ein Gefühl von „Wir schaffen das gemeinsam“ – und genau das war in den letzten Wochen überall spürbar.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tourist-Information haben unermüdlich vorbereitet, organisiert, dekoriert und koordiniert. Sie waren die treibende Kraft hinter dem, was Besucherinnen und Besucher seit dem Wochenende erleben: den Iburger Advent. Mit viel Liebe zum Detail, einem klaren Konzept und echter Begeisterung wurde ein Rahmen geschaffen, in dem Bad Iburg sich von seiner warmen, festlichen Seite zeigen kann.

Doch ohne die Ehrenamtlichen wäre all das nicht möglich gewesen. Der Historische Iburg e.V., der Förderverein Freibad Bad Iburg e.V., der BIM e.V., viele weitere Vereine und zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer.

Dazu regionale Unternehmen, die unkompliziert unterstützten. Sie alle haben mit angepackt: beim Aufbau der Hütten, beim Schmücken, beim Herrichten der Plätze, beim Organisieren der Technik. Am Vormittag des 28. November war ein beeindruckendes Miteinander zu sehen: Menschen, die eigentlich aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen, standen Schulter an Schulter, lachten, schleppten, werkelten und sorgten dafür, dass der „Kleine Weihnachtsmarkt“ pünktlich im Lichterglanz erstrahlen konnte.
Der Iburger Advent läuft noch bis Sonntag (30. November), der kleine Weihnachtsmarkt begleitet uns sogar bis zum 21. Dezember – eine Einladung an alle, innezuhalten, durchschnaufen und ein Stück Vorweihnachtszauber mitzunehmen.

Zum Schluss ein großes, herzliches Dankeschön: an alle Helferinnen und Helfer, an die Feuerwehr, die beteiligten Vereine und all jene, die wir hier gar nicht alle nennen können – es waren wirklich viele. Ihr habt mit euren Händen, euren Ideen und eurer Zeit möglich gemacht, dass Bad Iburg gemeinsam leuchtet.

Und am Abend? Da wurde aus dem arbeitsreichen Tag ein Festbeginn, der unter die Haut ging. Man merkte, wie der ganze positive Stress der Vorbereitung sich auflöste: in einem warmen Beisammensein, in Vorfreude, in Dankbarkeit. Die Gruppen, die am Vormittag noch geschraubt und gehämmert hatten, standen zusammen, tranken einen heißen Punsch und sahen in zufriedene Gesichter – Gäste, Händlerinnen, Kinder, Familien, ältere Menschen. Bad Iburg hat gezeigt, wie Gemeinschaft gelingt.

Was wir in diesen Tagen in Bad Iburg erlebt haben, ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie stark eine Gemeinschaft sein kann, wenn Menschen nicht fragen: „Was habe ich davon?“, sondern: „Wie können wir das gemeinsam schaffen?“ Genau dieser Geist hat den Iburger Advent getragen – und macht ihn so bemerkenswert.

Ein Ort, der lebt, weil Menschen Verantwortung füreinander übernehmen.
Und eine Gemeinschaft, die mehr möglich macht, als jeder allein erreichen könnte.

Das ist – ganz ohne Rechnung – unbezahlbar.

Der kleine Weihnachtsmarkt am Hanseplatz:  Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert**

Der kleine Weihnachtsmarkt am Hanseplatz: Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert**

Wenn in Bad Iburg die Lichter angehen, Zauber über den Hanseplatz zieht und das kleine nostalgische Karussell seine ersten Runden dreht, dann beginnt für viele Familien die vielleicht schönste Zeit des Jahres. Der kleine Weihnachtsmarkt – organisiert vom Historisches Iburg e.V. – lebt seit Jahrzehnten von diesem besonderen, fast dörflich-herzlichen Charme.

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Gemeinsam stärker: Wie Bad Iburg sein Freibad rettete

Gemeinsam stärker: Wie Bad Iburg sein Freibad rettete

Gemeinsam stärker: Wie Bad Iburg sein Freibad rettete

In dieser Woche haben wir bereits ausführlich über das Freibad berichtet.

Viele Menschen in Bad Iburg haben den langen Streit aufmerksam verfolgt, denn kaum ein Thema hat unsere Stadt in den vergangenen Jahren so bewegt wie dieses.

Es war ein Prozess voller Wendungen, voller Diskussionen und voller Momente, in denen sich zeigte, wie sehr den Bad Iburgerinnen und Bad Iburgern dieses Freibad am Herzen liegt. Wir veröffentlichen deshalb diesen ergänzenden Artikel, der das gesamte Verfahren noch einmal zusammenfasst und chronologisch einordnet.

Während wir diesen Konflikt begleiten durften, ist uns erneut bewusst geworden, wie wertvoll es ist, ein Teil dieser Stadt zu sein, denn hier zeigt sich immer wieder, dass Engagement, Zusammenhalt und Beharrlichkeit mehr bewirken können als jede Prognose. Es gibt Geschichten, die in einer Verwaltungsvorlage beginnen und mit einem Schlüsselbund in Bürgerhand enden.

Die Geschichte des Freibads Bad Iburg gehört genau dazu und sie erzählt viel darüber, wie eine Stadt funktioniert und wie eine Stadt eben nicht funktioniert. Schon vor Jahren war klar, dass das Freibad wirtschaftlich nicht gut dastand. Rote Zahlen, ein wachsender Sanierungsstau und eine reparaturbedürftige Heizungsanlage prägten das Bild. Die Stadtverwaltung beschrieb es nüchtern und stellte fest, dass eine Fortführung des Betriebs finanziell nicht gesichert sei.

Während viele Familien, Kinder und Sportvereine überlegten, wie ein Sommer ohne Freibad aussehen sollte, stellte man im Rathaus eher die Frage, wie lange man sich dieses Bad überhaupt noch leisten könne. Der Bürgermeister ließ lange keinen Zweifel daran, dass er einen Fortbestand des Freibads für ausgeschlossen hielt. Finanzielle Gründe, strategische Überlegungen und klare Prioritäten führten zu einer Position, die im Kern nur sehr wenig Raum für Hoffnung ließ. Später sprach er öffentlich davon, dass er sehr kritisch auf das Bad geschaut habe. Wer die Debatten erlebt hat, weiß, dass dies eine freundliche Umschreibung dafür ist, wie sicher man sich lange war, dass das Freibad keine Zukunft mehr haben würde.

Dass diese Einschätzung am Ende nicht Realität wurde, liegt ausschließlich an den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt. Während im Rathaus die Akten bereits geordnet schienen, begannen viele engagierte Menschen gerade erst mit ihrer Arbeit. Der Förderverein wuchs deutlich, Flohmärkte füllten das leere Becken mit Leben und Menschen, die zuvor wenig mit Verwaltungssprache zu tun hatten, lasen plötzlich Sanierungsstudien und Haushaltspläne. Das gemeinsame Ziel war einfach und klar und es lautete, dass Bad Iburg sein Freibad behalten soll.

Die Schließungsentscheidung des Rats im Frühjahr 2025 machte die Lage zunächst endgültig. Der jährliche Betriebskostenzuschuss wurde gestrichen und das Freibad sollte geschlossen bleiben. Doch anstatt sich mit diesem Beschluss abzufinden, begann Bad Iburg erst richtig laut zu werden. Veranstaltungen, Informationsabende, Gespräche mit der Klosterkammer und ein neu entwickeltes Trägermodell führten dazu, dass die Bürgerinnen und Bürger eine vollständige Alternative auf die Beine stellten. Die Gründung der Bürgerbad Bad Iburg gGmbH wurde zum entscheidenden Schritt.

Im Spätsommer 2025 änderte sich die Stimmung vollständig. Das Modell des Bürgerbads stand, ein Finanzierungsrahmen wurde ausgearbeitet und die politischen Mehrheiten bewegten sich. Was vorher als unrealistisch bezeichnet wurde, lag plötzlich unterschriftsreif auf dem Tisch. Die Stadt sagte einen Investitionszuschuss und einen dauerhaften Betriebskostenzuschuss zu und das Erbbaurecht wurde langfristig gesichert. Am siebten Oktober folgte die Zustimmung des Stadtrats und drei Tage später wurde das Freibad offiziell an die Bürgerbad Bad Iburg gGmbH übergeben.

Dieser Moment markierte nicht nur die Rettung des Freibads, sondern auch den Erfolg einer ganzen Stadtgemeinschaft. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Interessen und Lebenssituationen hatten gemeinsam gezeigt, wie viel möglich ist, wenn eine Stadt zusammensteht. Das Lächeln auf dem Gruppenfoto bei der Schlüsselübergabe fasste zusammen, was viele dachten. Erst wollte man das Bad abschreiben und nun wird es doch wieder öffnen und ab 2026 wieder zum Sommer gehören.

Die Geschichte des Freibads Bad Iburg ist damit nicht nur ein Kapitel über ein Schwimmbad. Es ist eine Geschichte darüber, dass Engagement funktioniert und dass demokratische Beteiligung nicht nur in Wahlkabinen stattfindet. Es ist eine Bad Iburger Geschichte, eine Geschichte von Mut, Ausdauer und Überzeugung. Und am Ende ist es vor allem eine Geschichte, die zeigt, dass diese Stadt ihr Schicksal nicht kampflos aus der Hand gibt.

Der kleine Weihnachtsmarkt am Hanseplatz:  Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert**

Der kleine Weihnachtsmarkt am Hanseplatz: Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert**

Wenn in Bad Iburg die Lichter angehen, Zauber über den Hanseplatz zieht und das kleine nostalgische Karussell seine ersten Runden dreht, dann beginnt für viele Familien die vielleicht schönste Zeit des Jahres. Der kleine Weihnachtsmarkt – organisiert vom Historisches Iburg e.V. – lebt seit Jahrzehnten von diesem besonderen, fast dörflich-herzlichen Charme.

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Welttag zur Prävention von Kindesmissbrauch

Welttag zur Prävention von Kindesmissbrauch

Welttag zur Prävention von Kindesmissbrauch und -vernachlässigung – Ein stiller Appell an uns alle

Der 19. November steht jedes Jahr im Zeichen eines Themas, über das viele nur ungern sprechen – und gerade deshalb braucht es diesen Tag: den Welttag zur Prävention von Kindesmissbrauch und -vernachlässigung. Er wurde ins Leben gerufen, um weltweit auf das Leid aufmerksam zu machen, das Kindern durch körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt widerfährt, und um den Blick auf den Schutz der Schwächsten unserer Gesellschaft zu schärfen.

Auch in Bad Iburg und den umliegenden Orten ist dieses Thema aktueller, als viele vermuten. Zwar sprechen offizielle Stellen nur in anonymisierten Zahlen, doch Fachkräfte aus Jugendhilfe, Schulen, Kitas und Beratungsstellen machen immer wieder deutlich, wie wichtig Aufmerksamkeit, Prävention und frühzeitige Hilfe sind.
Kindesmissbrauch geschieht selten im öffentlichen Raum. Er passiert oft im engsten Umfeld, manchmal unbemerkt, manchmal verdrängt – und viel zu häufig ohne rechtzeitige Hilfe.

Der Aktionstag erinnert daran, dass Prävention nicht erst beginnt, wenn ein Fall bekannt wird, sondern im Alltag:

      • Beim Hinsehen
      • Beim Zuhören
      • Beim Ernstnehmen von Gefühlen
      • Beim Stärken von Kindern
      • Und beim Mut, Verantwortung zu übernehmen

In Deutschland werden jedes Jahr Zehntausende Fälle registriert – die Dunkelziffer liegt weit höher. Prävention bedeutet deshalb vor allem, Kindern sichere Räume zu schaffen und Erwachsenen Werkzeuge an die Hand zu geben, frühzeitig zu reagieren.

Bad Iburg ist eine kleine Stadt – und gerade deshalb hat gemeinschaftliche Verantwortung hier ein besonderes Gewicht. Prävention beginnt nicht in Berlin, sondern hier bei uns.

Achtsamkeit im Alltag: Wenn ein Kind sich auffällig verändert, plötzlich Angst zeigt, sich zurückzieht oder ungewöhnliche Verletzungen hat, sollte man aufmerksam werden.

Entlastung von Familien: Stress, Überforderung und fehlende Unterstützung sind zentrale Risikofaktoren – hier kann das soziale Umfeld entlastend wirken.

Stärkung der Kinder: Selbstbewusstsein schützt. Kindern zuzuhören und ihnen zu vermitteln, dass sie ernst genommen werden, ist eine der stärksten Präventionsmaßnahmen.

Lokale Fachstellen nutzen: Jugendamt, Schulen, Kita-Fachkräfte, Beratungsstellen oder auch der Kinderschutzbund Osnabrück sind kompetente Anlaufstellen – für Betroffene genauso wie für Menschen, die unsicher sind.

Hilfe holen ist kein Verrat, sondern Verantwortung

Viele Menschen haben Angst, sich „einzumischen“. Doch beim Schutz von Kindern geht es nicht um Neugier, sondern um Menschlichkeit. Der Welttag erinnert daran, dass jeder Hinweis Leben verändern kann – oder schützen.

Wer sich Sorgen um ein Kind macht, kann sich jederzeit anonym beraten lassen.
Wichtige Kontakte für die Region:

Nummer gegen Kummer (kostenlos & anonym): 116 111

Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530

Beratungsstellen Landkreis Osnabrück (u. a. in Georgsmarienhütte und Osnabrück)

Jugendamt Osnabrück – auch hier sind anonyme Erstgespräche möglich

Ein Tag, der uns alle betrifft

Kinderschutz ist ein Gemeinschaftsprojekt – in Familien, Schulen, Vereinen, Nachbarschaften und überall dort, wo junge Menschen aufwachsen. Der Welttag zur Prävention von Kindesmissbrauch und -vernachlässigung erinnert uns daran, dass wir als Gesellschaft nur so stark sind, wie wir unsere Schwächsten schützen.

Bad Iburg Infos beteiligt sich an diesem Tag bewusst, um das Bewusstsein zu stärken:
Hinschauen rettet. Zuhören schützt. Gemeinsam handeln hilft.

Der kleine Weihnachtsmarkt am Hanseplatz:  Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert**

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Wenn in Bad Iburg die Lichter angehen, Zauber über den Hanseplatz zieht und das kleine nostalgische Karussell seine ersten Runden dreht, dann beginnt für viele Familien die vielleicht schönste Zeit des Jahres. Der kleine Weihnachtsmarkt – organisiert vom Historisches Iburg e.V. – lebt seit Jahrzehnten von diesem besonderen, fast dörflich-herzlichen Charme.

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„Vereinsleben – Herzstück unserer Stadt“

„Vereinsleben – Herzstück unserer Stadt“

„Vereine vor Ort: Gemeinschaft leben – im Herzen von Bad Iburg“

Ein lebendiges Gemeinwesen lebt von seinen Vereinen – von Menschen, die sich engagieren, Zeit schenken, neue Ideen bringen. In Bad Iburg haben wir zahlreiche Vereine (Sport, Kultur, Soziales, Umwelt), die nicht nur Aktivitäten anbieten, sondern Identität stiften und Gemeinschaft ermöglichen. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf Vereinslandschaft, Engagementwelten und wie du Teil davon sein kannst.
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Ein lebendiges Gemeinwesen lebt von seinen Vereinen – von Menschen, die sich engagieren, Zeit schenken, neue Ideen bringen. In Bad Iburg haben wir zahlreiche Vereine (Sport, Kultur, Soziales, Umwelt), die nicht nur Aktivitäten anbieten, sondern Identität stiften und Gemeinschaft ermöglichen.

In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf Vereinslandschaft, Engagementwelten und wie du Teil davon sein kannst.

Vereine sind Begegnungsorte, Mitglieder treffen sich regelmäßig, tauschen sich aus, lernen voneinander. Sie fördern soziales Netzwerken, gerade in Zeiten, in denen vieles digital läuft, ist analoges Engagement wertvoll.
Ob Jugend, Senior*innen oder Menschen mit Behinderung – Vereine bieten Räume, sich einzubringen.

Unsere Region profitiert vielfach durch Vereinsarbeit. Es werden Veranstaltungen organisiert, Infrastruktur gepflegt, Ehrenamtliches geleistet.  Sportvereine mit Jugend- und Erwachsenenangeboten – Training, Wettkampf, Freizeit. Musik, Theater, Kunst, Ausstellungen, die das kulturelle Leben hier bereichern. Soziale/gesellschaftliche Gruppen: Seniorenclubs, Inklusionsinitiativen, Geflüchtetenhilfe, Umwelt- und Naturschutzgruppen. Gemeinschaftsprojekte mit lokalem Bezug: z. B. Stadtfeste, Markt-Aktionen, Schulkooperationen.

Warum mitmachen?
Du lernst neue Leute kennen – oft mit ähnlichen Interessen, aber auch mit neuen Blickwinkeln. Du bekommst Mitgestaltungsmöglichkeiten: Nicht nur teilnehmen, sondern gestalten. Du stärkst das Wir-Gefühl in Bad Iburg: Wenn viele mitmachen, wird Gemeinschaft sichtbar und spürbar.
Sinnstiftung: Engagement macht Sinn – es ist nicht nur Freizeit, sondern Beteiligung.
Schau nach, wer ist aktiv in deinem Interessensgebiet? Sport? Umwelt? Kultur?
Gibt es Schnupperangebote? „Probetraining“ oder offenes Treffen? Für Menschen mit Einschränkungen – wichtig! Deine Perspektive als jemand mit Schwerbehinderung macht Deine Sicht besonders wertvoll. 

„Vereine sind die Schule der Demokratie – man lernt zuhören, entscheiden, anpacken.“

Wenn wir Vereinsarbeit gemeinsam weiterdenken – z. B. Kooperationen zwischen Vereinen und lokalen Geschäften (Sponsoring, Aktionen), digitale Sichtbarkeit (z. B. auf deinem Portal „Bad Iburg Infos“) –, dann entsteht ein neuer Impuls für unsere Region. Vereinsleben = Gemeinschaft leben.

Vereine sind das Herzstück unserer Stadtgesellschaft. Wer mitmacht, gestaltet mit – wer informiert wird, bleibt verbunden. Lasst uns gemeinsam die Vereinslandschaft in Bad Iburg sichtbar machen, wertschätzen und weiterentwickeln.

Dein Verein plant ein Event? Sende Termin, Ort, drei Sätze zur Idee – wir nehmen euch gerne in den Kalender auf.

Der kleine Weihnachtsmarkt am Hanseplatz:  Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert**

Der kleine Weihnachtsmarkt am Hanseplatz: Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert**

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Totenbilder im Wandel der Zeit

Totenbilder im Wandel der Zeit

„Totenbilder im Wandel der Zeit“ – Eine besondere Ausstellung im Averbecks Hof

Bad Iburg–Glane – Am Totensonntag, dem 16. November, öffnet der Averbecks Hof in Glane seine Türen für eine außergewöhnliche und kulturhistorisch bedeutsame Ausstellung. Unter dem Titel „Totenbilder im Wandel der Zeit“ zeigt der Heimatverein Glane eine Auswahl aus der großen Glaner Sammlung von Sterbezetteln – einem Bestand, der in dieser Form nur selten öffentlich zu sehen ist.

Sterbezettel, auch Totenbildchen genannt, waren über viele Jahrzehnte ein fester Bestandteil des religiösen Alltags. Sie dienten zur Traueranzeige, als Andenken und als Ausdruck christlicher Hoffnung. Die Glaner Sammlung umfasst Stücke aus rund 150 Jahren, angefangen bei frühen handgedruckten Ausgaben bis zu modernen, grafisch gestalteten Erinnerungsbildchen.

Die Ausstellung legt den Schwerpunkt darauf, wie sich Volksfrömmigkeit, Trauerrituale und Volksglauben im Laufe der Zeit verändert haben. Während ältere Sterbezettel oft mit religiösen Symbolen, Bibelzitaten und Heiligenmotiven versehen sind, tendieren jüngere Stücke zu persönlicheren Fotos, weltlichen Motiven oder schlichteren Gestaltungen.

Was die Sammlung zeigt

Die ausgestellten Exponate geben einen tiefen Einblick in

      • die Bedeutung von Tod und Erinnerung in katholisch geprägten Gemeinden,
      • die Entwicklung von Bildsprache und Symbolik,
      • lokale Trauerkultur und Familiengeschichte,
      • Glaubensvorstellungen und Ritualformen vergangener Generationen.

Ein stiller Ort des Erinnerns

Dass die Ausstellung bewusst am Totensonntag stattfindet, ist kein Zufall. Dieser Gedenktag bietet Gelegenheit, innezuhalten und sich mit Traditionen der Erinnerung auseinanderzusetzen. Der historische Speicher des Averbecks Hofes bietet dafür den passenden Rahmen – ruhig, schlicht und geprägt von regionaler Geschichte.

Mitglieder des Heimatvereins sind vor Ort, beantworten Fragen und geben Einblicke in die Entstehung und Bedeutung der Sammlung. Die Ausstellung richtet sich nicht nur an historisch Interessierte, sondern an alle, die verstehen möchten, wie frühere Generationen Abschied nahmen, Trauer zeigten und Hoffnung ausdrückten.

    Veranstaltungsort und Rahmen

    Ort
    Averbecks Hof – Speicher / Heimatkundliches Museum
    Averbecks Hof 5
    49186 Bad Iburg – Glane

     

    Veranstalter
    Heimatverein Glane

    Datum
    16. November (Totensonntag)

    Eintritt
    Frei – freiwillige Spenden zur Erhaltung des Museums sind willkommen.

    Der kleine Weihnachtsmarkt am Hanseplatz:  Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert**

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    Wenn in Bad Iburg die Lichter angehen, Zauber über den Hanseplatz zieht und das kleine nostalgische Karussell seine ersten Runden dreht, dann beginnt für viele Familien die vielleicht schönste Zeit des Jahres. Der kleine Weihnachtsmarkt – organisiert vom Historisches Iburg e.V. – lebt seit Jahrzehnten von diesem besonderen, fast dörflich-herzlichen Charme.

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