Genuss vor Ort – unsere Gastronomie in Bad Iburg entdecken

Genuss vor Ort – unsere Gastronomie in Bad Iburg entdecken

In unserer schönen Stadt Bad Iburg lebt etwas besonders! Eine Gastronomieszene, die zwar überschaubar ist, dafür geprägt von Leidenschaft, Regionalität und Herzblut.

Als Gemeinschafts- und Heimatportal möchten wir heute einen Fokus darauf legen: Welche Restaurants, Gasthäuser und Cafés tragen das kulinarische Gesicht unserer Stadt? Wie reagieren sie auf Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Preissteigerungen und verändertes Besucherverhalten? Und wieso lohnt sich gerade jetzt ein Besuch – ob spontan am Abend, zum Familienessen oder im Rahmen einer Ausflugstour?

Genuss vor Ort –
Bad Iburg schmeckt nach Zuhause

Warum gerade jetzt lokale Gastronomie zählt

  • Gemeinschaft stärken: Jeder Besuch hält Arbeitsplätze, Ausbildung und Service vor Ort lebendig.
  • Wertschätzung zeigen: Küchen- und Serviceteams arbeiten unter Druck – ein freundliches Wort wirkt Wunder.
  • Erlebnis statt nur Kalorien: Ambiente, Gespräche, Erinnerungen – das kann kein Lieferkarton ersetzen.

Gastro-Landkarte: Vielfalt auf kleinem Raum

Vom hausgemachten Kuchen im Café über deftige Klassiker im Gasthof bis zur mediterranen Küche und vegetarischen Bowls – Bad Iburg bietet für jeden Geschmack etwas. Manche Häuser glänzen mit saisonalen Karten, andere mit Traditionsrezepten. Tipp: Achte auf Wochen- oder Mittagsmenüs, wechselnde Empfehlungen der Küche und kleine saisonale Aktionen. Frage nach – viele Gastgeber:innen erzählen gerne, was gerade frisch reingekommen ist.

Praktische Tipps für deinen Besuch

  1. Reservieren lohnt sich: Besonders am Wochenende und bei gutem Wetter.
  2. Wünsche offen ansprechen: Vegetarisch, vegan, Allergien – vieles ist möglich, wenn man vorher fragt.
  3. Ausflug + Essen kombinieren: Spaziergang im Kurpark, Blick aufs Schloss, Baumwipfelpfad – danach
    einkehren und genießen.
  4. Bewertungen fair schreiben: Sag öffentlich, was dich begeistert hat – und direkt im Lokal, wenn
    etwas nicht passte. So hilft deine Rückmeldung am meisten.

Hinter den Kulissen: Was die Branche bewegt

Steigende Kosten, Fachkräftemangel, veränderte Gewohnheiten – die Gastronomie steht unter Zugzwang. Genau deshalb brauchen wir Gäste, die bewusst genießen und mithelfen, Qualität sichtbar zu machen: indem sie lokale Empfehlungen teilen, Teamarbeit würdigen und Verständnis zeigen, wenn es mal voll ist. Gastfreundschaft ist ein Miteinander.

Du betreibst ein Lokal in Bad Iburg und planst eine Aktion? Schreib uns für ein Mini-Porträt – gemeinsam machen wir Genuss sichtbar.

Totenbilder im Wandel der Zeit

Totenbilder im Wandel der Zeit

„Totenbilder im Wandel der Zeit“ – Eine besondere Ausstellung im Averbecks Hof

Bad Iburg–Glane – Am Totensonntag, dem 16. November, öffnet der Averbecks Hof in Glane seine Türen für eine außergewöhnliche und kulturhistorisch bedeutsame Ausstellung. Unter dem Titel „Totenbilder im Wandel der Zeit“ zeigt der Heimatverein Glane eine Auswahl aus der großen Glaner Sammlung von Sterbezetteln – einem Bestand, der in dieser Form nur selten öffentlich zu sehen ist.

Sterbezettel, auch Totenbildchen genannt, waren über viele Jahrzehnte ein fester Bestandteil des religiösen Alltags. Sie dienten zur Traueranzeige, als Andenken und als Ausdruck christlicher Hoffnung. Die Glaner Sammlung umfasst Stücke aus rund 150 Jahren, angefangen bei frühen handgedruckten Ausgaben bis zu modernen, grafisch gestalteten Erinnerungsbildchen.

Die Ausstellung legt den Schwerpunkt darauf, wie sich Volksfrömmigkeit, Trauerrituale und Volksglauben im Laufe der Zeit verändert haben. Während ältere Sterbezettel oft mit religiösen Symbolen, Bibelzitaten und Heiligenmotiven versehen sind, tendieren jüngere Stücke zu persönlicheren Fotos, weltlichen Motiven oder schlichteren Gestaltungen.

Was die Sammlung zeigt

Die ausgestellten Exponate geben einen tiefen Einblick in

      • die Bedeutung von Tod und Erinnerung in katholisch geprägten Gemeinden,
      • die Entwicklung von Bildsprache und Symbolik,
      • lokale Trauerkultur und Familiengeschichte,
      • Glaubensvorstellungen und Ritualformen vergangener Generationen.

Ein stiller Ort des Erinnerns

Dass die Ausstellung bewusst am Totensonntag stattfindet, ist kein Zufall. Dieser Gedenktag bietet Gelegenheit, innezuhalten und sich mit Traditionen der Erinnerung auseinanderzusetzen. Der historische Speicher des Averbecks Hofes bietet dafür den passenden Rahmen – ruhig, schlicht und geprägt von regionaler Geschichte.

Mitglieder des Heimatvereins sind vor Ort, beantworten Fragen und geben Einblicke in die Entstehung und Bedeutung der Sammlung. Die Ausstellung richtet sich nicht nur an historisch Interessierte, sondern an alle, die verstehen möchten, wie frühere Generationen Abschied nahmen, Trauer zeigten und Hoffnung ausdrückten.

    Veranstaltungsort und Rahmen

    Ort
    Averbecks Hof – Speicher / Heimatkundliches Museum
    Averbecks Hof 5
    49186 Bad Iburg – Glane

     

    Veranstalter
    Heimatverein Glane

    Datum
    16. November (Totensonntag)

    Eintritt
    Frei – freiwillige Spenden zur Erhaltung des Museums sind willkommen.

    Deutscher Lebertag

    Deutscher Lebertag

    Deutscher Lebertag: Warum dieser Gesundheitstag so wichtig ist

    Am 20. November wird deutschlandweit der Deutsche Lebertag begangen – ein Gesundheitstag, der im Alltag leicht untergeht, aber eine enorme Bedeutung hat. Die Leber ist unsere leise arbeitende „Hochleistungsfabrik“: Sie entgiftet, filtert, speichert Nährstoffe und hält unseren Stoffwechsel am Laufen.

    Warum gibt es den Deutschen Lebertag?

    Viele Lebererkrankungen bleiben lange unbemerkt. Erste Anzeichen wie Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder ein Druckgefühl im Oberbauch werden oft nicht ernst genommen. Wenn Beschwerden deutlich spürbar werden, ist die Leber häufig schon stark geschädigt.

    Der Deutsche Lebertag soll genau hier ansetzen:

    • Aufklärung über Risiken und frühe Warnsignale
    • Vorsorge stärker ins Bewusstsein rücken
    • Berührungsängste abbauen – nicht jede Lebererkrankung hat mit Alkohol zu tun
    • Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen, denn vieles lässt sich früh gut therapieren

    Lebererkrankungen – eine leise wachsende Volkskrankheit

    Neben Alkohol treten immer stärker zwei andere Ursachen in den Vordergrund: die Fettleber durch Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel sowie stoffwechselbedingte Lebererkrankungen. Expertinnen und Experten warnen seit Jahren, dass die Fettleber dabei ist, zur Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts zu werden.

    Was der Lebertag mit Bad Iburg zu tun hat

    Auch in Bad Iburg und der Region gibt es Menschen mit Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht oder erhöhtem Alkoholkonsum – also mit Leberrisiken, die oft „für später“ weggeschoben werden. Genau hier ist der Deutsche Lebertag ein wichtiger Anstoß:

    • Einmal im Jahr die Leberwerte beim Hausarzt checken lassen,
    • Früh hinschauen, statt zu warten, bis Beschwerden auftreten,
    • Gesundheit genauso ernst nehmen wie Job, Termine und Verpflichtungen.

    Was du selbst für deine Leber tun kannst

    Oft sind es einfache Schritte im Alltag, die deine Leber entlasten:

      • ausreichend Bewegung und regelmäßige Spaziergänge,
      • bewusste, möglichst abwechslungsreiche Ernährung,
      • maßvoller Umgang mit Alkohol,
      • Medikamente nur nach ärztlicher Rücksprache und nicht „auf eigene Faust“,
      • regelmäßige Blutuntersuchungen – insbesondere, wenn Risikofaktoren vorhanden sind.

    Der Deutsche Lebertag ist kein „Aktionstag zum Abhaken“, sondern ein stiller, aber wichtiger Hinweis. Denn die Leber verzeiht viel, aber nicht alles. Wer rechtzeitig hinschaut, kann spätere schwere Erkrankungen oft verhindern oder abmildern.

    Ein Termin beim Hausarzt, ein offenes Gespräch über Risiken und ein kurzer Blick auf die Leberwerte – mehr braucht es oft nicht, um einen wichtigen Schritt für die eigene Gesundheit zu machen.

    Bad Iburg im Herbst

    Bad Iburg im Herbst

    Der Herbst in Bad Iburg ist ein Fest für die Sinne. Wenn sich der Teutoburger Wald in ein Meer aus warmen Farben verwandelt, zieht ein ganz besonderer Zauber durch unsere Stadt. Goldgelbe Buchen, tiefrote Ahornblätter und das satte Grün der Fichten schaffen eine...

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