Gemeinschaft zeigt Wirkung – Preisstabilität für das Kinderkarussell gesichert
Wenn in Bad Iburg die Lichter angehen, Zauber über den Hanseplatz zieht und das kleine nostalgische Karussell seine ersten Runden dreht, dann beginnt für viele Familien die vielleicht schönste Zeit des Jahres. Der kleine Weihnachtsmarkt – organisiert vom Historisches Iburg e.V. – lebt seit Jahrzehnten von diesem besonderen, fast dörflich-herzlichen Charme. Ein Ort, an dem Kinder lachen, Eltern zur Ruhe kommen und Nachbarn sich begegnen.
Doch hinter dieser scheinbaren Leichtigkeit steckt nicht selten viel Aufwand. Und manchmal stehen die Vereine vor ganz praktischen Hürden, die man von außen kaum wahrnimmt.
Als diese Information beim Vorstand des Bad Iburger Marketingvereins (BIM e.V.) ankam, wurde schnell klar, das darf nicht dazu führen, dass ein Stück Weihnachtszauber verloren geht.
Der BIM-Vorsitzende Tobias Kasimir reagierte unverzüglich. Innerhalb weniger Stunden bot er dem Historischen Iburg e.V. einen finanziellen Ausgleich an – nicht symbolisch, sondern so, dass er eine echte Wirkung entfaltet. Mit dem Ziel, den Preis für die Kinder stabil und familienfreundlich bei 1,- € zu halten.
Clemens Schnüpke, Vorsitzender des Historischen Iburg e.V., und Tobias Kasimir zeigten sich nach dem gemeinsamen Gespräch sichtlich erleichtert. Beide betonen, dass es ihnen nicht um Zahlen oder Formalitäten ging, sondern um etwas anderes:
Darum, dass der Charakter des kleinen Weihnachtsmarktes erhalten bleibt.
🎠 *„So ein Karussellbetrieb ist teuer“ – aber Weihnachtsfreude unbezahlbar
Natürlich sind die steigenden Kosten nicht von der Hand zu weisen. Energie, Personal, Transport, Versicherung, Wartung – ein Karussell zu betreiben ist heute deutlich teurer als noch vor einigen Jahren. „Es ist es oft ein Drahtseilakt, Tradition und Wirtschaftlichkeit auszubalancieren.“ so Schnüpke.
Und vielleicht braucht es genau solche Geschichten, um zu verstehen, was „Gemeinschaft“ wirklich heißt.
Bad Iburg Infos bleibt dran und begleitet den kleinen Weihnachtsmarkt auch in den kommenden Wochen – mit Berichten, Fotos und den Stimmen der Menschen, die diesen Ort zu dem machen, was er ist.
Doch genau hier zeigt sich, was Bad Iburg ausmacht, meint Kasimir: „Wenn es wichtig wird, stehen Vereine zusammen. Nicht im Wettbewerb, sondern im Schulterschluss – und mit Blick auf die Zukunft dieser Stadtgemeinschaft.“
Der Hintergrund dieser Entscheidung mag unscheinbar wirken, doch die Wirkung ist groß. Denn viele der kleinen Momente, die unsere Stadt liebenswert machen, existieren nur deshalb, weil Menschen Verantwortung übernehmen – nicht still und im Hintergrund, sondern ehrlich und gemeinschaftlich.
Das ist eine Zusammenarbeit, die Mut macht. Der schnelle Austausch und die sofortige Lösung zeigen, wie gut die Kooperation zwischen dem „Historisches Iburg e.V.“ und dem BIM e.V. funktioniert. Beide Vereine arbeiten – jeder auf seine Weise – daran, Bad Iburg lebendig zu halten. Und manchmal entsteht genau daraus etwas Besonderes:
eine Lösung, die allen gut tut.
Was wir in diesen Tagen in Bad Iburg erlebt haben, ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie stark eine Gemeinschaft sein kann, wenn Menschen nicht fragen: „Was habe ich davon?“, sondern: „Wie können wir das gemeinsam schaffen?“ Genau dieser Geist hat den Iburger Advent getragen – und macht ihn so bemerkenswert.
Ein Ort, der lebt, weil Menschen Verantwortung füreinander übernehmen.
Und eine Gemeinschaft, die mehr möglich macht, als jeder allein erreichen könnte.
Das ist – ganz ohne Rechnung – unbezahlbar.
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